Biographie (kurz)

Der Bassbariton Ulf Bunde wurde 1974 in der Nähe von Hamburg geboren. Mit den Chorknaben Uetersen sang er als Knabensopran und Bass Konzerte in Deutschland und Europa und errang Preise bei Wettbewerben. Nach Abitur und Zivildienst begann er ein Studium der Schulmusik für das höhere Lehramt mit Hauptfach Gesang in der Klasse von Prof. Günter Binge an der Musikhochschule Lübeck. Sehr schnell zeigte sich seine solistische Begabung, so dass er das Studium des Bühnen- und Konzertgesangs, ebenfalls bei Prof. Binge, aufnahm. 2002 machte er sein Diplom, an das sich das Konzertexamen anschloss.

Neben zahlreichen Hochschulproduktionen in Lübeck, aber auch als Gast an der Hamburgischen Musikhochschule, erhielt Ulf Bunde schon sehr früh im Studium Verträge, u.a. von der Jungen Oper Lübeck, dem Stadttheater Lübeck und vom Staatstheater Schwerin.

2001, ein Jahr vor seinem Diplom, erhielt er sein erstes Festengagement an das Landestheater Detmold. Diesem Haus blieb er fünf Spielzeiten verbunden und erarbeitete sich ein großes Repertoire. In seiner Karriere hat Ulf Bunde bisher um die 50 Rollen gesungen. Verträge führten ihn an die Theater in Hagen, Kaiserslautern, Krefeld, Mönchengladbach, Halberstadt, Fürth, Pforzheim und an das Teatro Castro Alves in Brasiliens ehemaliger Hauptstadt Salvador.

Ulf Bunde machte Aufnahmen mit dem NDR, dem WDR und dem Bayerischen Rundfunk. Er sang auf Festivals wie MusicaMallorca und Musica Sacra Paderborn. Seiner Konzerttätigkeit geht er in den Bereichen Kirchenmusik, Lied, Gala, Konzert etc. in ganz Deutschland und Europa nach. 2008 war Ulf Bunde Stipendiat des Richard-Wagner-Verbandes Bielefeld.

Lebenslauf (ausführlicher)

Der Bassbariton Ulf Bunde wurde 1974 in der Nähe von Hamburg geboren. In dem Alter von 10 Jahren begann er mit dem Klavierunterricht. Von 1984 bis 1996 sang er mit dem gemischten Knabenchor „Chorknaben Uetersen“ als Knabensopran und Bass Konzerte in Deutschland und Europa und errang Preise bei Wettbewerben. Außerdem bekam er dort erste solistische Aufgaben. Von 1996 bis 1999 gehörte er dem semiprofessionellen Kammerchor „I Vocalisti“ an (Konzerte, Wettbewerbe, NDR-Aufnahme). 

Nach Abitur und Zivildienst begann Ulf Bunde 1996 ein Studium der Schulmusik für das höhere Lehramt an Gymnasien mit Hauptfach Gesang in der Klasse von Prof. Günter Binge an der Musikhochschule Lübeck. Sehr schnell zeigte sich seine solistische Begabung, so dass er 1997 das Studium des Bühnen- und Konzertgesangs, ebenfalls bei Prof. Binge, aufnahm. 2002 machte er sein Diplom, an das sich das Konzertexamen anschloss.

Seit Beginn des Studiums steht Ulf Bunde als Solist auf der Bühne. An der Lübecker Musikhochschule hatte er reichlich Gelegenheit, sich mit seinem Repertoire vertraut zu machen. So sang er dort u.a. Dr. Bartolo in „Figaros Hochzeit“, Gefängnisdirektor Frank in „Die Fledermaus“, Simone in „Gianni Schicchi“ und Don Alfonso in „Così fan tutte“. Mit den Basspartien in „The Martyrdom of St. Magnus“ von Peter Maxwell Davies gastierte er auch auf Schloss Rheinsberg. Die Hamburgische Musikhochschule holte ihn als Gast für die Partie des Lautsprechers in „Der Kaiser von Atlantis“ von Viktor Ullmann. An der Jungen Oper Lübeck erhielt er einen Solistengastvertrag als Bass in „The four note Opera“ von Tom Johnson. In der Lübecker Konzertkirche St. Petri gab er den Balthasar in „Amahl und die nächtlichen Besucher“ von Menotti.

Bereits im dritten Semester engagierte ihn das Lübecker Stadttheater für fünf Opernproduktionen als Gast im Hauschor. Im Jahre 2000 sang Ulf Bunde am Staatstheater Schwerin die Uraufführung der Kammeroper „Die perfekte Magd“ von Tom Suits.

2001, ein Jahr vor seinem Diplom, erhielt er sein erstes Festengagement an das Landestheater Detmold. Diesem Haus blieb er fünf Spielzeiten verbunden und erarbeitete sich ein großes Repertoire. Von den zahlreichen Partien seien hier stellvertretend genannt: van Bett, Gremin, Buonafede, Kaspar, Don Giovanni, Plumkett, Biterolf, Don Inigo Gomez,Geronte de Ravoir und Peter Squenz. In seiner Karriere hat Ulf Bunde bisher um die 50 Rollen gesungen. Einspringer führten ihn an die Theater von Hagen (Alaskawolfjoe), Kaiserslautern (Plumkett), Krefeld (Plumkett), Mönchengladbach (Plumkett) und Halberstadt (van Bett).

Seit 2007 ist Ulf Bunde freischaffend tätig. 2008 gastierte er als Mesner und Sciarrone in „Tosca“ am Teatro Castro Alves in Brasiliens ehemaliger Hauptstadt Salvador. Am Stadttheater Fürth sang er in einer Koproduktion mit dem Bayerischen Rundfunk den Lautsprecher in Viktor Ullmanns „Der Kaiser von Atlantis“ und die Mutter in Weills „Die sieben Todsünden“. Diese Zusammenarbeit mit Fürth fand im Winter 2009/10 ihre Fortsetzung mit der Partie des Polypheme in Händels „Acis und Galathea“. Am Landestheater Detmold sang er im Herbst 2009 in einer Koproduktion mit dem Fesival MusicaSacra Paderborn den Abt in „Der Fluss der Möwen“ von Benjamin Britten.

Seiner Konzerttätigkeit geht er seit Beginn des Studiums in den Bereichen Kirchenmusik, Lied, Gala, Konzert etc. in ganz Deutschland und Europa nach. Sein Repertoire reicht dabei von Barock bis Moderne, in der Kirchenmusik von Händels „Messias“ und Haydns „Schöpfung“ über die Oratorien und Kantaten Bachs, über Mozart, Rossini, Schubert und Verdi bis Kodaly und Pärt.

Am Stadttheater Pforzheim sang er 2008 den Raphael in „Die Schöpfung“ von Joseph Haydn, desweiteren sang er u.a. auf der Expo 2000 in Hannover, er war Gastkünstler auf dem Traumschiff Deutschland und trat auf Festivals wie MusicaMallorca und MusicaSacra Paderborn auf.

2008 war Ulf Bunde Stipendiat des Richard-Wagner-Verbandes Bielefeld.